Aktuelle Ausgabe

Avtotor baut Produktionskapazität aus

Das Automobilwerk „Avtotor“ errichtet im Vorort Kosmodemjanski einen neuen Betriebsteil für die Herstellung von Kraftfahrzeugen der Marke BMW im sogenannten Vollzyklusverfahren. Das Bauvorhaben stehe kurz vor seinem Abschluss, so die Pressestelle der Gebietsregierung.

Selbstfahrende Mähdrescher

Die russische Sberbank und die Agrar-Industrie-Holdinggesellschaft „Salesje“ haben vereinbart, die „Cognitive Agro Pilot“-Technik für selbstfahrende Landmaschinen im Gebiet einzuführen.

Gastronomie fährt wieder hoch

Am 20. Juli wurden die Corona-Einschränkungen für gastronomische Einrichtungen und die öffentliche Verpflegung im Kaliningrader Gebiet gelockert. Cafés und Restaurants, auch in Hotels, konnten wieder öffnen, allerdings nur für die Hälfte der vorhandenen Plätze.

Fertigstellung des Rätehauses aufgeschoben

Auf dem Gelände des Rätehauses laufen derzeit archäologische Untersuchungen, die laut Gesetz zwingend vor einer Sanierung der Bauruine erfolgen müssen, informierte der Pressesekretär des Gouverneurs, Dmitrij Lyskow, in einem Interview mit der Webseite „Kaliningrad.ru“.

Radweg finanziell abgesichert

Die Gebietsregierung will den Bau des zweiten Abschnitts eines Radweges entlang der Ostseeküste mit 763.000.000 Rubel finanzieren. Dies teilte sie auf ihrer Webseite mit.

Aktuelle demographische Entwicklungen

Trotz steigender Zuzüge sank die Bevölkerungszahl in 12 von 21 Städten des Kaliningrader Gebietes in den letzten fünf Jahren permanent. Dies berichtet das regionale Statistikamt.

Illegaler Straßenhandel floriert

In den Straßen Kaliningrads gibt es immer mehr illegale Kleinhändler, die die Coronavirus-Pandemie auszunutzen versuchen. Nicht wenige Käufer bevorzugen den Kauf beim Straßenhändler, um die großen Supermärkte aus Angst vor Ansteckung zu meiden.

Smartphones vor Laptops und Tablets

Der Anteil von Internetnutzern, die Laptops benutzen, ging in den letzten drei Jahren in Kaliningrad von 41,6 auf 29,5 Prozent zurück. Bei Tablets wird ein Rückgang von 29,3 auf 15,6 Prozent verzeichnet.

Garagen-Schattenwirtschaft

Es gebe in Kaliningrad schätzungsweise ca. 20.000 Garagen, die ohne Baugenehmigung errichtet wurden, so der Chef des Stadtausschusses für territoriale Entwicklung, Artur Krupin. Da sie nicht offiziell angemeldet sind, zahlen ihre Besitzer keine Steuern.

Gesetzgebung in Nationalparks überarbeitet

Ein Gesetzentwurf sieht es vor, die wirtschaftliche Nutzung in Nationalparks zu vereinfachen und die Ausdehnungen der Parks entsprechend zu ändern. Auch die Kurische Nehrung gehört zu den russischen Nationalparks.

Lustige Kobolde laden zum Spaziergang

Vor dem Kaliningrader Tierpark ist eine neue Mini-Plastik der sogenannten Homlin-Serie aufgestellt worden. Die Figur stellt ein kleines auf einer Schnecke sitzendes Mädchen dar.

Forschungsschiff untersucht Küstengewässer

Das Forschungsschiff „Akademik Nikolay Strakhov“ hat die küstennahen Gewässer der Frischen Nehrung untersucht. Ziel war, mögliche Auswirkungen des Kanalbaus durch den polnischen Teil der Landzunge auf die Umwelt zu erforschen.

Prozess wegen Hochverrats

Die Eheleute Antonina Simina und Konstantin Antonez stehen in Kaliningrad vor Gericht. Die Anklage wirft beiden Hochverrat vor. Simina war lange Zeit als Expertin im Fonds zur Unterstützung der öffentlichen Diplomatie tätig.