Aktuelle Ausgabe

Coronavirus hat unser Leben völlig verändert

Nach offiziellen Angaben wurden im Kaliningrader Gebiet zum Stand vom 30. April dieses Jahres 358 Corona-Infizierte gezählt. 66 Patienten sind mittlerweile wieder genesen. 3 Patienten sind gestorben. Es wurden 17.851 Tests durchgeführt. 2.156 Patienten werden ärztlich überwacht.

Kurheime und Hotels geschlossen

Zimmerreservierungen sowie die Aufnahme und Unterbringung von Gästen in Kur- und Erholungsheimen, Sanatorien, ganzjährigen Ferienlagern, Hotels und Gästehäusern in den Badeorten Selenogradsk und Swetlogorsk und in den an der Ostseeküste gelegenen Städten und Ortschaften Baltijsk, Pionerski und Jantarny sind derzeit nicht möglich.

Bahnverkehr unterbrochen

Russische Personenzüge nach Kaliningrad, darunter auch D-Züge aus Moskau und St. Petersburg, fahren seit dem 6. April 2020 nicht mehr. Die Exklave bleibt somit bis auf Weiteres ohne eine Eisenbahn- oder sonstige Land-Verbindung mit Kernrussland.

„Lieber zu Hause beten“

Die Kaliningrader Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche hat die Gotteshäuser im Gebiet vorläufig geschlossen. Sie folgt damit einer Aufforderung der regionalen Kontrollbehörde Rospotrebnadsor.

SOS-Ruf aus dem Tierpark

Die Direktorin des Kaliningrader Tierparks, Swetlana Sokolowa, bittet ihre Mitbürger um finanzielle Unterstützung. Der entsprechende Aufruf wurde auf der Webseite der Einrichtung veröffentlicht.

Freiwillige Helfer in der Not

Wie überall in Russland gibt es in unserem Gebiet eine Anlaufstelle, an die sich alleinstehende ältere Menschen, die wegen der Corona-Krise in ihren Wohnungen bleiben müssen, wenden können.

Immobilien unterbewertet

Kaliningrad gehört in Russland zu den Städten, in denen Immobilien unter ihrem Wert bewertet sind und die somit über ein großes Wertsteigerungspotenzial verfügen.

Sprache lernen, Traditionen pflegen

Im Rahmen des Projekts „Treffen der Deutschkennerclubs“ fand im März 2020 im Badeort Swetlogorsk ein Sprachseminar zum Thema „Deutsch intensiv“ statt. Veranstalter war das Kaliningrader Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen (KGZ).