Aktuelle Ausgabe

Chronik der Coronavirus-Pandemie

Zum Stand vom 05.07.2020: Im Kaliningrader Gebiet sind nach offiziellen Angaben 2.521 Corona-Infizierte gezählt worden. 1.630 Patienten sind wieder genesen. 40 Patienten sind gestorben. 453 Menschen befinden sich unter ärztlicher Überwachung. Es wurden 94.055 Tests durchgeführt.

Kaliningrad –„Dolch im Herzen Westeuropas“?

Robert O’Brien, Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten, hat am 23. Mai 2020 in einem Interview mit der BILD-Zeitung die Infrastruktur der russischen Streitkräfte im Kaliningrader Gebiet als einen „Dolch im Herzen Westeuropas“ bezeichnet.

Finanzielle Unterstützung für Bauern

Angehende Bauern, kleinere landwirtschaftliche Produktions-, Verarbeitungs- und Familienbetriebe können ab sofort Anträge auf finanzielle Unterstützung bei der Gebietsregierung stellen.

Misslungener Fluchtversuch

Angehörige der polnischen Grenzschutzabteilung „Ermland und Masuren“ nahmen in der Nacht auf den 31. Mai 2020 drei Kaliningrader Bürger fest, die die Staatsgrenze illegal überquert hatten.

Vorwurf der Luftverschmutzung gegen Lukoil

Die russische Kontroll- und Aufsichtsbehörde Rospotrebnadsor wirft dem Erdölförderunternehmen „Lukoil-Kaliningradmorneft“ in einer Pressemitteilung vor, gegen die Umweltauflagen in der Ostsee zu verstoßen.

Corona ist stärker als die Politik…

„Berlin. Es ist ein weiteres Stück Normalität in der Corona-Krise: Reisende aus EU-Staaten und der Schweiz können bald wieder ungehindert nach Deutschland kommen.“ So stand es am 11. Juni 2020 in unserer Tageszeitung. Am 16. Juni, so lautete die frohe Botschaft, werde endgültig Schluss sein mit den Grenzkontrollen.

Touristenmagnet Fort

Der Wohltätigkeitfonds „Wladimir Potanin“ stellt dem Fort „Dönhoff“ Fördergelder in Höhe von 5.000.000 Rubel zur Verfügung.

„Keine Gnade an der Wolga“

Erfolgsautorin Gusel Jachina auf den Spuren der Wolgadeutschen: 2018 gehörte „Wolgakinder“ zu den meistverkauften Büchern in Russland. Nun ist der Bestseller auf Deutsch erschienen.

Neue Ideen in Begegnungszentren

Mehr als 400 Begegnungsstätten für Russlanddeutsche gibt es im Land. Viele davon gehen auf Projekte im Rahmen des Programms der Bundesregierung zur Unterstützung der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation zurück. Wie führen sie ihre Arbeit in der Zeit der Coronabeschränkungen fort? Die „Moskauer Deutsche Zeitung“ hat nachgefragt.