Eine seltene Freude für Jung und Alt in unserer Stadt: Es ist Winter und der Oberteich ist mit Eis bedeckt. Foto: KE

Gefahr wird ignoriert

Trotz Warnungen des Katastrophenschutzes werden die Eisflächen in der Stadt von vielen Menschen betreten. Dies teilt die Stadtverwaltung auf ihrem Telegram-Kanal mit.

„Es ist das reinste Fest sinnloser Waghalsigkeit. Die Leute gehen in Scharen – manchmal sind es ganze Familien – auf das Eis, das noch nicht trägt. Gar nicht zu reden von Kindern ohne Begleitung Erwachsener, die der Katastrophenschutz unermüdlich von den Eisflächen vertreibt.“ – (Oder aus dem Wasser rettet! – Anm. der KE-Redaktion). „Die Eisdecke ist lediglich einige Zentimeter dick, wobei für ein Betreten mindestens zwölf Zentimeter  erforderlich wären“, heißt es weiter in dem Eintrag auf Telegram. „Das Eis ist brüchig, es gibt offene Stellen.“

Seit Winteranbruch sind in Kaliningrad, Swetlogorsk/Rauschen und in der Nähe von Gwardejsk/Tapiau bereits einige Menschen eingebrochen. Eine Person ist dabei gestorben. Gouverneur Alichanow ordnete deshalb an, die Zufahrtswege zu zugefrorenen Gewässern bis März dieses Jahres zu sperren.