Pädagogen aus Simbabwe beim Russischunterricht. Foto: Pressestelle der Kant-Universität

Schullehrer aus Afrika in Kaliningrad

An der Kant-Universität startete für junge Pädagogen aus Simbabwe ein neues Weiterbildungsprogramm mit dem Titel „Popularisierung der Sprache und des Bildungssystems Russlands in afrikanischen Ländern“.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms ist es nicht das erste Mal, dass sie Russland besuchen; alle haben hier zuvor verschiedene Master-Studiengänge absolviert. Laut Pressemitteilung wartet nun in Kaliningrad die Veranstaltung „Bildungs- und Kulturmarathon“ auf sie, deren Ziel die Vervollkommnung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse ist, sodass diese zum Zwecke „der Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft“ eingesetzt werden können.

Den Unterricht für die jungen Pädagogen werden die besten Universitätsdozenten erteilen. Geplant ist, für die afrikanischen Gäste im Rahmen des Bildungsprogramms Ausflüge in Museen und Theater zu organisieren und ihnen die Sehenswürdigkeiten des Kaliningrader Gebietes zu zeigen. Wichtige Themen des „Marathons“ sind die internationalen Aktivitäten der Universität und die Vorbereitungen auf die Feier anlässlich der 300sten Wiederkehr des Geburtstages von Immanuel Kant. Da europäische Gäste nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen, ist anzunehmen, dass die Afrikaner zu den wichtigsten ausländischen Gästen des Jubiläums gehören werden.