Auch in der Ostsee und in den Binnengewässern wird gefischt. Foto: I.S.

Fischfänge reicher als zuvor

Die tatsächlichen Fangmengen bei Makrelen haben in diesem Jahr um 10 Prozent zugenommen; bei Dorsch um 9 Prozent, bei Schellfisch um 24 Prozent und bei Seelachs sogar um die Rekordzahl von 300 Prozent.

Dies teilt die regionale Fischereibehörde auf ihrer Website mit. Demzufolge haben die Kaliningrader Fischer ihre Fischfänge in der Barentssee, im Europäischen Nordmeer und in den Gewässern rund um Spitzbergen und die isländische Halbinsel Reykjanes vervielfachen können.

Ungefähr 20 Fischereischiffe sind derzeit auf Hochsee im Einsatz und es sieht so aus, als ob der Plan, in diesem Jahr mehr als 158.000 Tonnen Fisch zu fangen, gelingen würde. „Ungeachtet der geltenden Sanktionen gewährleisten die Fischer auch weiterhin, dass der Bedarf des Landes und der Region an Fischprodukten gedeckt ist“, heißt es in der Mitteilung der Fischereibehörde.

Der KE 10/2023 berichtete über die Probleme beim Transport und der Verarbeitung der Fischfänge. Nach Angaben von Zuständigen wird darüber nun bereits entschieden.