Städtebau
01. 08. 2019
Problemfall „Haus der Räte“– aktueller Stand
Der Erwerb der Bauruine „Haus der Räte“ könnte das Gebiet mehr Geld kosten, als ursprünglich geplant war. Dies teilt die Nachrichtenagentur „RBK Kaliningrad“ unter Berufung auf Gouverneur Anton Alichanow mit.

Gouverneur Alichanow hat ein Machtwort gesprochen: „Das Rätehaus zurückkaufen und fertigbauen!“ Vielleicht kommt jetzt endlich Bewegung in die Angelegenheit. Foto: I.S.
Man hoffte zuerst, die Bauruine für 340 Millionen Rubel zurückkaufen zu können. Das reiche aber jetzt nicht mehr, so der Gouverneur, weil das Gebiet zusätzlich die Steuern für den Besitzer der riesigen Immobilie, die Firma „Protostroj“, übernehmen müsse. „Wir wollen das gern tun, weil das Geld später in den Gebietshaushalt zurückfließen wird“, argumentierte der Gouverneur.

Es stellte sich außerdem heraus, dass Protostroj vor geraumer Zeit über 3.000.000 US-Dollar in den Ausbau des Rätehauses investiert hatte, in der Hoffnung, 30 Prozent dieses Geldbetrages nach Abschluss der Bauarbeiten zurückzuerhalten. „Im Verlaufe der aktuellen Verhandlungen wurde jedoch über weit geringere Summen gesprochen. Das Gebiet wird allerdings auch diese Beträge erst in eineinhalb oder zwei Jahren aufbringen können“, sagte Alichanow.

Laut früheren Berichten soll das Gebietsoberhaupt versprochen haben, den Vertrag über die Übernahme des Rätehauses baldmöglichst unter Dach und Fach zu bringen. Im Oktober 2018 tauchten Gerüchte auf, dass man plant, zukünftig Stadtverwaltung und Gebietsregierung im Gebäude unterzubringen.




Devisenkurse: 09. 10. 2019
1 EUR = 71,4500 Rbl
1 US$ = 65,1000 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank