Soziales
02. 07. 2019
Putin stellt der Feuerwehr Lohnerhöhung in Aussicht
Stanislav Taukacikas, Feuerwehrmann aus Swetly (ehem. Zimmerbude), hat sich am 20. Juni während der diesjährigen öffentlichen Direktschaltung zu Präsident Wladimir Putin über Niedriglöhne beschwert.

Anderer Leute Leben retten, das eigene aufs Spiel setzen, das gehört bei diesen Männern zum Beruf. Foto: I.S.
Dies sei der Grund, sagte Taukacikas, warum sein Beruf nicht mehr attraktiv sei.

„Wir verdienen 12.000 bis 13.000 Rubel im Monat (ca. 170 bis 180 Euro – Anm. der KE-Red.). Damit lässt sich heute nicht mehr leben. Wir müssen uns um Nebenverdienste kümmern und arbeiten auf zwei oder sogar drei verschiedenen Stellen gleichzeitig. Zu Hause sind wir selten, was oft der Grund für Trennungen und Scheidungen ist“, berichtete der Feuerwehrmann dem Staatsoberhaupt.

Putin unterstrich, dass das Problem bekannt und „die derzeitige Situation beim Katastrophenschutz (dieser Behörde gehört in Russland die Feuerwehr an – Anm. der KE-Red.) nicht korrekt sei“. Momentan werde bereits für Abhilfe gesorgt: Der Katastrophenschutz soll in diesem Jahr mit 4,3 Milliarden Rubel und im kommenden Jahr mit 8 Milliarden Rubel finanziert werden. „Die Löhne werden dann etwa verdoppelt werden können“, versicherte Putin.





Devisenkurse: 09. 10. 2019
1 EUR = 71,4500 Rbl
1 US$ = 65,1000 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank