Geschichte & Gegenwart
31. 05. 2019
Postkartenidyll Gerdauen
Die Gebietsregierung spricht sich für Pläne zur Restaurierung und Sanierung von Gebäuden, Infrastrukturanlagen und Versorgungsnetzen der Kleinstadt Schelesnodoroschny (ehem. Gerdauen) aus.

Das alte Gerdauen hat seinen Charme nicht vollends verloren. Foto: I.S.
Darüber informierte Gouverneur Anton Alichanow in einem Interview mit der Zeitung „Kultur“: „Wir wollen es in diesem Jahr auf einen Versuch ankommen lassen: die Kleinstadt Schelesnodoroschny so zu verschönern, dass sie wieder zum Motiv für Postkarten wird. Das Städtchen blieb von den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont, es sieht mit seinen dreistöckigen Häusern, dem Rathaus, der alten Kirche und den Schlossruinen noch heute malerisch aus.“

In erster Linie sollen Straßen und kommunale Versorgungsleitungen saniert werden, sagte Alichanow. Auch sei es wichtig, private Haushalte mit Erdgas zu versorgen, um entsprechende Emissionen sowie Rußablagerungen an den Häuserfassaden zu reduzieren. „Im Anschluss sollten Gelder für die Sanierung der Kirche, die recht gut erhalten ist, bereitgestellt werden. Das Wichtigste ist, das Dach in Ordnung zu bringen.“

Im Dezember 2018 schlug Gouverneur Anton Alichanow vor, einen Fonds zur Sanierung von Kulturdenkmälern ins Leben zu rufen. Es sei denkbar, sagte er, dass sich dort auch Bürger mit entsprechenden Spenden einbrächten.




Devisenkurse: 01. 08. 2019
1 EUR = 70,7400 Rbl
1 US$ = 63,4200 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank