Politik
01. 04. 2019
Sanktionen treffen Ex-Bürgermeister
Alexander Jaroschuk, von 2007 bis 2018 Kaliningrader Bürgermeister und heute Abgeordneter der russischen Staatsduma, ist von den antirussischen Sanktionen der Ukraine betroffen.

Dieses Bild ist schon mehrere Jahre alt: Alexander Jaroschuk bei der feierlichen Amtseinführung als Bürgermeister Kaliningrads. Foto: I.S.
Der Name unseres Exbürgermeisters kommt in einem entsprechenden Erlass des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko vor.

„Die Sanktionen richten sich gegen 848 Privat- und 294 juristische Personen, welche die agressiven antiukrainischen Aktionen aktiv unterstützen oder fördern“, heißt es auf der Webseite von Poroschenko. Die Verstrickung in den Brückenbau über die Meerenge von Kertsch und Besuche auf der Halbinsel Krim gelten laut Erlass ebenfalls als Vergehen, für die man zu „sanktionieren“ sei.

Politikern und Unternehmern, die unter die Restriktionen des ukrainischen Staates fallen, wird die Einreise in die Republik drei Jahre lang verwehrt. Ihnen können außerdem in der Ukraine vorhandene Konten gesperrt und Geldüberweisungen von dort ins Ausland verweigert werden.




Devisenkurse: 01. 04. 2019
1 EUR = 72,7200 Rbl
1 US$ = 64,7300 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank