Sitten und Bräuche
28. 12. 2018
„Die Region benötigt weitere Gotteshäuser“
Das hat Patriarch Kyrill von Moskau und der ganzen Rus bei seinem Besuch in Kaliningrad Ende 2018 erklärt.

Die Heilige Nachtmesse in der Christus-Erlöser-Kathedrale: Patriarch Kyrill tritt aus der Königspforte des Altars heraus. Foto: I.S.
Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche feierte in Kaliningrad in der Christus-Erlöser-Kathedrale die Heilige Nachtmesse und überreichte der Kaliningrader Region 30 Evangeliare als Geschenk.

„Ich wünsche mir, dass so viele neue Kirchen in dieser Region entstehen sollen, wie Evangeliare existieren“, sagte der Patriarch. Er lobte die wunderschöne Ausstattung der Kathedrale und betonte dabei, dass es vor allem betende Gläubige seien, die einem Gotteshaus Glanz verleihen. Die Kathedrale in Kaliningrad stehe als Symbol für das Wiedererstehen des christlichen Glaubens im Volk in einem Gebiet, in dem es über vierzig Jahre lang keine einzige Stätte gegeben hatte, wo man beten oder sich von einem Pfarrer segnen lassen konnte.

Am Tag darauf besuchte Kyrill die Stadt Baltijsk (ehem. Pillau), um dort das Denkmal für den Heerführer und Heiligen der russisch-orthodoxen Kirche, Alexander Newski, einzuweihen.

Zur Information: Zur Kaliningrader Eparchie, die sich über den westlichen Teil des Gebietes erstreckt, gehören 59 aktive Kirchen, weitere 13 sind im Bau. Etwa genau so viele Kirchen gibt es auch in der im Oktober 2016 gegründeten Eparchie von Tschernjachowsk (ehem. Insterburg).

2017 und 2018 wurden in der Kaliningrader Eparchie zwei Kirchen eingeweiht und drei weitere gebaut. In Tschernjachowsk ist ein Gotteshaus errichtet worden. Wie die Webseite der Kaliningrader Eparchie berichtet, gehören der Metropolie Kaliningrad 95 Pfarrer und 14 Diakone an.




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Quelle:Russ. Zentralbank