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28. 04. 2018
Rammpfähle sichern Stabilität des Stadions
Dem WM-Stadion auf der Oktober-Insel in Kaliningrad drohe keine Überflutung. Das hat der Vizepremierminister der russischen Regierung, Vitali Mutko, in einem Interview mit dem Internetportal www.championat.com versichert.

So wurden die Pfähle in den morastigen Erdboden der Oktober-Insel beim Bau des WM-Stadions und aller dazugehörigen Gebäude gerammt. Foto: I.S.
Ein Journalist fragte Mutko, was er denn von Gerüchten halte, nach denen das Stadion angeblich bald im Erdboden versinken werde. „Völliger Blödsinn“, antwortete der Vizepremierminister. „Das Stadion stützt sich auf Pfähle, die in den Erdboden gerammt sind. Das ist der Grund, warum die Baukosten in Kaliningrad viel höher als woanders ausgefallen sind.“

Um alle Risiken von vornherein auszuschließen, wurde seinerzeit beschlossen, nicht nur das Stadion, sondern auch alle dazugehörigen technischen Anlagen auf Pfählen zu bauen. Es wurde außerdem für die Verfestigung und die Entwässerung des Bodens ausreichend gesorgt. Eine Kontrollkommission der FIFA habe kürzlich das Stadion besichtigt und es für sehr gut befunden.

Die Behörden haben zuvor ebenfalls versichert, dem Stadion drohe keine Gefahr. Einige Probleme stellten sich allerdings beim Straßenbau auf der Oktober-Insel ein, weil da der Boden zunächst auch noch verfestigt werden musste.

„Was das Stadion angeht, so ist da alles in bester Ordnung. Probleme gibt es nur bei der Bebauung und Verschönerung von anliegendem Gelände. Aber dafür ist eine andere Behörde verantwortlich“, sagte ein Sprecher der beauftragten Gesellschaft „Sport-Engineering“.




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Quelle:Russ. Zentralbank