Geschichte & Gegenwart
28. 02. 2018
Wie Vergangenes virtuell zur Realität wird
Bald wird es möglich sein, das Königliche Schloss und die Insel Kneiphof virtuell zu besichtigen. Die moderne Technik macht es möglich.

Das Königliche Schloss existiert nicht mehr, es lebt aber in der Erinnerung der Königsberger weiter. Der technische Fortschritt hat jetzt ein virtuelles „Wiedererstehen“ des Schlosses möglich gemacht. Foto: Archiv
Der regionale Minister für Kultur und Tourismus, Andrej Jermak, erklärte, im Gebiet sei ein „touristisches Produkt zur Virtualisierung von historischen Objekten“ entwickelt worden.

Das „Produkt“ laufe nun eine Testphase durch, wonach es den regionalen Reiseveranstaltern vorzustellen sei.

Die virtuellen Ausflüge hofft man u.a. den Gästen und Teilnehmern der im Sommer dieses Jahres stattfindenden Fußballweltmeisterschaft anbieten zu können.

Um an einem solchen Ausflug teilzunehmen, brauchen Interessenten lediglich einen Weblink mit Hilfe ihrer Smartphones anzuklicken und eine spezielle Brille aufzusetzen.

Vor ihren Augen sehen sie dann das Schloss oder den alten Kneiphof – die touristischen Sehenswürdigkeiten, die in der Realität leider nicht mehr vorhanden sind.

Ein Fremdenführer kann die Ausflugsteilnehmer mit den notwendigen Informationen ausstatten: Wo sich beispielsweise einst der Westflügel, der Moskowitensaal oder der Innenhof des Schlosses usw. befanden.




Devisenkurse: 31. 10. 2018
1 EUR = 74,4200 Rbl
1 US$ = 65,6000 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank