Auf dem Land
28. 02. 2018
Weitere ASP-Fälle entdeckt
Bei mehreren Wildschweinen in der Umgebung von Bagrationowsk sind Viren der afrikanischen Schweinepest entdeckt worden. Dies berichtet der Föderale Veterinärdienst auf seiner Webseite.

Ein einziges erkranktes Tier kann Hunderte, ja Tausende seiner Artgenossen infizieren. Foto: I.S.
Dass es sich dabei eben um die ASP handelt, belegen Proben, die den Wildschweinen entnommen und in einem tierärztlichen Labor untersucht wurden.

Zur Erinnerung: Die ASP-Viren waren zum ersten Mal Ende 2017 in mehreren Jagdrevieren bei Bagrationowsk (ehem. Preußisch-Eylau) entdeckt und eindeutig identifiziert worden. Dem ersten Fall folgten kurz danach weitere besorgniserregende Fälle in der Umgebung von Gwardejsk (ehem. Tapiau) und Gurjewsk (ehem. Neuhausen). Die Behörden treffen umfangreiche Maßnahmen gegen die Ausbreitung der gefährlichen Tierseuche. Diese scheinen dennoch bisher von keinem großen Erfolg gekrönt zu sein.

Aber auch In Polen wütet die Schweinepest. Die polnischen Behörden haben vor, im Zuge der Schweinepestbekämpfung innehalb von zwei Monaten 90 Prozent des vorhandenen Wildschweinebestands zu vernichten.

Die polnischen Medien berichten, dass man Wildschweine mit Hilfe von Drohnen, Nachtsichtgeräten und sonstiger Technik ausfindig zu machen und abzuschießen beabsichtige. In die Aktion soll sogar das polnische Militär mit einbezogen werden. Jäger treten für noch härtere Maßnahmen gegen die Schweinepest ein, so der öffentliche Umweltschutzverein „Grüne Front“.

Die afrikanische Schweinepest wurde in Polen im Februar 2014 entdeckt. Seitdem ist es dort zu über 100 Ausbrüchen dieser äußerst gefährlichen Tierseuche gekommen. Die Viren dieser Pest wurden bei ca. 1.000 Wildschweinen entdeckt.

Im Dezember 2017 wurden die ersten Erkrankungsfälle auch westlich des polnischen Flusses Weichsel festgestellt.




Devisenkurse: 31. 07. 2018
1 EUR = 73,0700 Rbl
1 US$ = 62,3500 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank