Soziales
29. 12. 2017
Projekt „Sichere Stadt“ wird Realität
Zum Stand von Ende 2017 gab es in den Straßen Kaliningrads 360 Kameras der polizeilichen Videoüberwachung. 56 dieser Kameras sind in der Lage, Autokennzeichen zu erkennen, 15 Kameras können sogar Personen identifizieren.

Diese Notrufsäule enthält neben der Fernsprechanlage auch noch einen Erste-Hilfe-Kasten. Foto: I.S.
Die Angaben stammen vom Leiter des Projektes „Sichere Stadt“, Aleksej Ignatenko. Ihm zufolge sollen bis Ende des ersten Quartals 2018 überall in Kaliningrad weitere 102 überwachungskameras installiert und an das weitverzweigte, zentral gesteuerte Kontrollsystem angeschlossen werden. 16 Überwachungskameras werden Autokennzeichen erfassen können.

Diese neuen Kameras leuchten zu überwachende Objekte mit Infrarotstrahlen an, wodurch sie auch nachts, wenn es dunkel wird, uneingeschränkt funktionsfähig bleiben. Sie sind außerdem in der Lage, Störungen, die durch einfallendes Licht oder Nebel verursacht werden, zu beheben und die erfassten Bilder programmanalytisch zu bearbeiten. Sie sind gegen Feuchtigkeit und Spannungsspitzen bestens geschützt und zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Stromverbrauch aus.

Vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft plant man auf dem Gelände rings um das neue Stadion 300 Videoüberwachungskameras zu installieren, 29 WLAN-Bereiche zur drahtlosen Internet-Nutzung einzurichten und drei Polizei-Notrufsäulen aufzustellen.

Auf vier WM-Trainingsplätzen – in den Stadien „Pionier“, „Lokomotive“, „Swetlogorsk“ und in der Sporthalle „Jantarny“ – sollen 80 Rundum-überwachungskameras aufgestellt werden.

20 Kameras werden die Fan-Meile am Haus der Räte überwachen. Man plant ferner Teile der Sicherheitsinfrastruktur entlang von Straßen unterzubringen, auf denen während der WM Kraftfahrzeuge mit Fußballern, FIFA-Funktionären und Fußballfans verkehren werden.




Devisenkurse: 31. 10. 2018
1 EUR = 74,4200 Rbl
1 US$ = 65,6000 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank