Soziales
30. 11. 2017
Auf Sicherheit ist Verlass
Was ist zu tun, um Terroranschläge, Brände und sonstige Unfälle während der Fußball-WM-2018 zu verhindern? Das war das Thema einer Besprechung zwischen Gouverneur Anton Alichanow und dem Chef des russischen Katastrophenschutzes Wladimir Putschkow.

Angehörige des regionalen Katastrophenschutzes mit ihren zur operativen Brandbekämpfung bestens ausgerüsteten Motorrädern. Foto: I.S.
Es wurde beschlossen, Einheiten des Katastrophenschutzes, die im Kaliningrader Gebiet stationiert sind, personell und technisch weitgehend zu verstärken. Der Pressedienst der Gebietsregierung berichtet beispielsweise, dass der regionale Katastrophenschutz über 3.776 Angehörige und 112 technische Hilfsmitteln verfügen wird.

„Wir sind dabei, die vorhandenen Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie unser Zentrum fürs Notstandsmanagement zu verstärken“, erklärte Putschkow. „Eine Reserveeinheit des zentralen Aeromobilverbands der Rettungstruppen soll demnächst nach Kaliningrad verlegt werden. Ihre Angehörigen machen sich derzeit mit den Besonderheiten der Kaliningrader Region bekannt.“

Wladimir Putschkow übergab während seines Aufenthalts in Kaliningrad dem regionalen Katastrophenschutz elf Feuerwehrwagen, zwei Schnee- und Moorfahrzeuge und vier mit Feuerlösch- und Rettungsgeräten ausgestattete Motorräder – das Gebiet hat nie zuvor über ein solches Arsenal an Spezialtechnik verfügt.

Die Region erhielt außerdem zehn Drohnen, 120 Atemgeräte und 140 Feuerwehranzüge sowie ein für 250 Personen ausgelegtes Rettungs- und Versorgungscamp. Bis Jahresende sollen ins Gebiet noch zehn Tanklöschfahrzeuge, 85 Stromerzeuger, ein Wärmebildgerät und sonstige Rettungstechnik geliefert werden.




Devisenkurse: 30. 11. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank