Wirtschaft
31. 10. 2017
Benzin wird eventuell etwas teurer sein
Der Bau der als Ostsee-Ring betitelten Autostraße im Kaliningrader Gebiet könnte womöglich durch einen Kostenaufschlag auf die bestehenden Kraftstoffpreise weiter finanziert werden.

Es sieht so aus, dass der Staat einen weiteren Bau dieses Ostsee-Rings durch eine zusätzliche Kraftstoff-Steuer auf Autofahrer in ganz Russland zu finanzieren gedenkt. Foto: I.S.
Zumindest geht das aus einem Vorschlag hervor, den das russische Verkehrsministerium kürzlich der Regierung in Moskau unterbreitet hat. Der voraussichtliche Finanzierungsumfang wird auf 40 Milliarden Rubel geschätzt.

Der im Benzinpreis enthaltene Steueranteil soll dazu um einen Rubel angehoben werden. Das Verkehrsministerium plant das in zwei Anläufen zu realisieren: Erst soll der Preis für 1 Liter Kraftstoff ab dem 1. Januar 2018 um 50 Kopeken und ab dem 1. Juli 2018 um weitere 50 Kopeken erhöht werden (1 Rubel = 100 Kopeken, Anm. der KE-Red.)

Zur Information:

Der Ostsee-Ring sollte laut Bauplan eine Schnellstraße sein und die Städte Kaliningrad, Selenogradsk, Pionerskij, Swetlogorsk, Baltijsk und Swetlyj sowie den Flughafen Chrabrowo miteinander verbinden. Der erste Abschnitt des Rings zwischen Kaliningrad und Selenogradsk einschließlich eines Abstechers zum Flughafen Chrabrowo wurde 2009, der zweite – nach Pionerskij und Swetlogorsk – zwei Jahre fertiggestellt.

Der ganze Ostsee-Ring sollte laut Terminplan bis 2014 fertiggebaut und für den Autoverkehr freigegeben werden. Ein weiterer Bau musste wegen plötzlich versiegter Finanzierung bis auf Weiteres stillgelegt werden.




Devisenkurse: 31. 10. 2017
1 EUR = 67,6400 Rbl
1 US$ = 58,1200 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank