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31. 10. 2017
WM-Stadion: Alles läuft nach Plan
Gleich zwei Delegationen – die der internationalen Fußballföderation FIFA und die des WM-Organisationskomittes „Russland-2018“ – haben Kaliningrad auf einer Inspektionreise besucht.

Der Rohbau des WM-Stadions steht schon, bis Jahresende soll das ganze Gebäude inklusive Innenräume „einzugsfertig“ sein. Foto: I.S.
Die Delegation der FIFA wurde vom Leiter des Wettbewerbs- und Iventsdepartments, Colin Smith, angeführt. An der Spitze der russischen Delegation stand der Operationsdirektor des Organisationskomitees „Russland-2018“, Dmitrij Godunow. Beide Delegationen setzten sich aus Experten zusammen, die für die jeweiligen Fachbereiche wie Planung von Sportanlagen, Vorbereitung und Durchführung von Sportwettbewerben, Personalführung, Sicherheit, Personen- und Güterverkehr, Logistik, Marketing, TV- und Medienmanagement zuständig waren.

Colin Smith versicherte, dass sie während des Besuches in Kaliningrad die Gelegenheit hatten, alle Funktionen des in Bau befindlichen WM-Stadions zu testen. „Geht der Bau des Stadions zu Ende, kann sofort mit der Aufstellung provisorischer Einrichtungen, die zur Durchdührung der WM-Spiele notwendig sind, begonnen werden. Wir haben uns überzeugt, dass die Bauarbeiten am Stadion zügig vorangehen. Man versicherte uns, dass alle Termine streng eingehalten werden und das Stadion in übereinstimmung mit den Terminen zum Jahresende fertig stehen werde“, sagte er.

Gouverneur Anton Alichanow war zu der Zeit, als das Stadion von beiden Delegationen inspiziert wurde, in Moskau, wo er an einer gemeinsamen Sitzung des Sportkomitees und des Aufsichtsrates des Organisationskomitees „Russland-2018“ teilnahm. Er wandte sich dort an Präsident Wladimir Putin mit der Bitte, Kaliningrad mit dem Unterhalt des WM-Stadions zu helfen. „Es ist der Wunsch nicht nur unseres Gebietes, sondern auch vieler anderer Regionen, dass uns der Staat damit unter die Arme greift. Wir bitten uns mit der Finanzierung der Infrastruktur der WM-Stadien in irgendeiner Form zu helfen – dies nur ein paar Jahre lang bis wir sie selbst effektiv nutzen können und die Finanzierung in vollem Umfang selbst übernehmen können“, sagte Alichanow. „Unsere Stadt, deren Fußballmannschaft noch nicht in der Premierliga spielt, wird das riesengroße, für 35.000 Zuschauer ausgelegte Stadion kaum aus eigener Kraft unterhalten können.“

„Wir werden sehen, was sich da machen lässt“, antwortete Putin.

Zum Stand von heute sind auf der Baustelle des Stadions alle Konstruktionsteile aus Metall fertiggebaut sowie alle Mauern und Innenwände hochgezogen worden. Der Anschluss des Stadions an die Versorgungsnetze wird bald abgeschlossen sein. Die Arbeiter sind dabei, die Räume unter den Tribünen auszuputzen und Sitze auf den Tribünen aufzustellen. Es werden Fahrstühle – insgesamt 15 an der Zahl – montiert. Zwei nach innen gekehrte Bildschirme und die Scheinwerfer sind aufgestellt und der Rasen auf dem Spielfeld ist gesät worden.




Devisenkurse: 31. 10. 2017
1 EUR = 67,6400 Rbl
1 US$ = 58,1200 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank