Militär
31. 08. 2017
Gemeinsames Manöver, gemeinsamer Erfolg
Die Seestreitkräfte Russlands und Chinas haben in der Ostsee ein Manöver durchgeführt. Sie bildeten dazu zwei taktische Schiffsverbände, die an mehreren gemeinsamen Übungen teilnahmen.

Brave Besatzungsmitglieder der chinesichen Kriegsschiffe auf dem Boden Kaliningrads. Fotos: I.S.
Eine der Übungen sah die Abwehr von Luftangriffen vor. Die Rolle feindlicher Angreifer mussten Flugzeuge und Hubschrauber der Baltischen Flotte übernehmen. Die Telnehmer der Übung lernten auch schwimmende Ziele bekämpfen. Bei einer anderen Übung musste ein havariertes Schiff geborgen werden. Das russische Rettungsboot „SB-123“ nahm den chinesischen Zerstörer „Haffey“ in Schlepptau. Im Gegenzug rettete das chinesische Versorgungsschiff „Lomahu“ die russischen Fregatte „Steregustschij“ aus der Seenot.

Im weiteren Verlauf des Manövers musste die Übergabe von Trockenfracht mit Hilfe eines zwischen einem russischen und einem chinesischen Schiff gespannten Seils unter Einsatz von Bordhubschraubern des Typs „KA-27PS“ geübt werden. Außerdem wurde die Bekämpfung eines Terrorüberfalls imitiert, bei der man die Einsatzkräfte mit Schnellbooten zum Rettungsboot „SB-123“ und dem Versorgungsschiff „Lomahu“ brachte, wo sie ihren Kampfauftrag mit musterhafter Eingespieltheit und Schnelligkeit erfüllt haben.

Die chinesische Fregatte „Yuntschan“ hat im Hafen Baltijsk einen „Tag der offenen Tür“ für die Zivilbevölkerung veranstaltet. Die chinsischen Seeleute waren sehr gastfreundlich, sie zeigten den Besuchern ihr Schiff von innen und außen und machten sie mit einigen Traditionen ihrer Flotte bekannt.

Für die Leitung des gemeinsamen Seemanövers waren der Vizebefehlhaber über die russische Marine, Vizeadmiral Alexander Fedotenkow, und der Vizebefehlshaber über die Seestreitkräfte der Volksbefreiungsarmee Chinas, Vizeadmiral Tyan Djun, verantwortlich.




Devisenkurse: 29. 09. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank