Mensch und Natur
31. 07. 2017
Tierheim braucht Unterstützung
Das Tierheim „Kljukwennoje” bei Swetlogorsk nimmt wegen Vollbelegung keine Tiere mehr auf. Es müssen zusätzliche Räume gebaut werden. 45.000 Rubel freiwilliger Spenden, die bisher zusammengebracht werden konnten, reichen dazu leider nicht aus.

Die Naturfreundin Vera Nekljudowa mit einem ihrer Pfleglinge im Hof des Tierheims. Foto: I.S.
Das Tierheim wurde vor ein paar Jahren von Vera Nekljudowa, einer örtlichen Naturfreundin, eröffnet. 2016 nahm das Heim 100 hilfsbedürftige Schwäne und 50 Wildtiere, darunter einen Otter, einen Biber, einen Iltis, mehrere Fuchsjungen und Nerze auf. Die Aufnahmekapazität des Tierheims ist nun erschöpft, es muss seine Pforten bis auf Weiteres schließen.

„Uns steht einfach kein Platz mehr zur Verfügung“, sagte die Leiterin des Tierheims, Vera Nekljudowa, der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“. „Es ist jetzt zu eng und zu warm hier. Wir sammeln Geld für den Bau zusätzlicher Räume und Gehege, in erster Linie für ein neues Vogelhaus. Keine Ahnung, wo wir jetzt einen verletzten Wildvogel oder ein von einem Auto angefahrenes Tier unterbringen könnten! In Extremfällen, wenn beispielsweise das Leben eines Tieres, auch das eines Raubtieres auf dem Spiel steht, tun wir trotzdem alles, was getan werden muss.“

Das Tierheim wird jetzt von drei Wildschwänen, einem Bussard, fünf Krähen, zwei Möwen, drei Eulen, einem verletzten Schwan und einem Storch, dem ein Flügel abhanden kam, bewohnt. Das Personal arbeitet ehrenamtlich, das Tierheim wird von keinen Behörden oder offiziellen Dienststellen unterstützt.




Devisenkurse: 31. 10. 2017
1 EUR = 67,6400 Rbl
1 US$ = 58,1200 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank