Wirtschaft
31. 07. 2017
BMW besteht auf Vertrag mit Gebietsregierung
Der deutsche Autohersteller BMW plant in Kaliningrad eine Automobilfabrik mit Vollzyklusproduktion zu bauen. Er hält dazu einen Investitionsvertrag mit der Gebietsregierung für notwendig.

Kommt es zu einen neuen Investitionsvertrag mit BMW, kann man mit Hunderten neuer Arbeitsplätze im Gebiet rechnen. Foto: I.S.
Dies berichtet die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“. Gouverneur Anton Alichanow sagte im Gespräch mit Journalisten, dass er den Abschluss eines solchen Vertrages für möglich und sogar wahrscheinlich halte. „BMW könnte im Gebiet eine vollprofilierte Automobilfabrik bauen und die produzierten Kraftfahrzeuge sowohl auf dem russischen Innenmarkt, als auch im Ausland verkaufen“, sagte er.

Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass der Autoproduzent BMW und die Kaliningrader Firma Avtotor bereits 1990 einen Vertrag über die Herstellung von BMW-Kraftfahrzeugen in Kaliningrad geschlossen hatten. Die ersten BMW-Kraftfahrzeuge der Baureihen 5 und 7 liefen bei Avtotor im August 1999 vom Band. Avtotor wäre in der Lage, pro Jahr bis zu 37.000 Wagen der BMW-Marken zu produzieren.

Alle Maschinen und Ausrüstungen, die Avtotor dazu einsetzen könnte, wurden durch Spezialisten des BMW-Konzerns begutachtet und für sehr gut befunden.




Devisenkurse: 29. 09. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank