Umweltschutz
01. 07. 2017
Den Autorallyes am Strand ist endlich der Riegel vorzuschieben
Geht es auf den Sommer zu, sieht man immer öfter Geländewagen auf dem Sand unserer Strände herumrasen. Diese verunstalten die Natur und verderben Badelustigen und Touristen die Urlaubsstimmung.

Meist sind es Bernsteinfänger, die ihre Geländewagen direkt auf dem Strand parken. Manchmal sind es aber auch Badelustige, die sich mit ihren Pkw auf die gleiche Weise über das Gesetz hinwegsetzen. Foto: I.S.
Dabei ist Autofahren im Bereich der sogenannten Wasserschutzzone – diese ist 500 Meter breit entlang der Meeresküste und 200 Meter breit entlang der Flüsse Pregel und Deime – strengstens untersagt. Wer dagegen verstößt, hat mit Bußgeld in Höhe von 3.000 bis 4.500 Rubel zu rechnen. Nur: Es ist im vergangenen Jahr nicht ein einziges Mal zu einer Bestrafung der Strandraser gekommen.

Der Grund dafür ist verwaltungstechnischer Natur. Die Umweltschutzinspektion ist personell so schwach besetzt, dass es praktisch niemanden gibt, der die motorisierten Umweltsünder zur Verantwortung ziehen könnte, so die Zeitung „Argumenty i Fakty“.




Devisenkurse: 31. 08. 2017
1 EUR = 70,2000 Rbl
1 US$ = 58,7300 Rbl
Quelle:Russ. Zentralbank