Umweltschutz
01. 07. 2017
Droht der Frischen Nehrung eine Katastrophe?
Der Bau eines Kanals quer durch den polnischen Teil der Frischen Nehrung könnte Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Auch an der Frischen Nehrung sind noch hier und da die Reste alter Küstenbefestigungsanlagen zu sehen. Foto. I.S.
Der dem Gebietsoberhaupt untergeordnete Ökologie-Rat hat eine Arbeitsgruppe für die ökologische Risikobewertung des Kanals und des zugehörigen Schiffsverkehrs eingerichtet. Der Arbeitsgruppe gehören Ökologen, Politiker und Umweltschützer aus Kaliningrad an – insgesamt siebzehn an der Zahl.

Der Interims-Gouverneur Anton Alichanow erläuterte Journalisten Ziel und Zweck der Arbeitsgruppe mit folgenden Worten: „Es ist vollkommen klar, dass es nicht unsere Absicht ist, den Abgeordneten des polnischen Sejms eine Lehre zu erteilen. Wenn wir ihnen unsere Bedenken mitteilen wollen, so machen wir das lieber über unser Außenministerium. Uns kommt es einzig und allein darauf an, dass Baupläne unserer polnischen Kollegen keine Umweltkatastrophe zur Folge haben. Und dass sie nicht unsere Fischerei, die ja ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft ist, gefährden. Der Kanal könnte die Ökologie wesentlich beeinträchtigen. Die Arbeitsgruppe ist berufen, die möglichen Konsequenzen einer solchen Handlung der polnischen Seite zu erforschen“.




Devisenkurse: 31. 08. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank