Kultur
28. 04. 2017
Eremitage leistet Beistand als Beratungsstelle
Planungen zufolge soll in Kaliningrad ein aus der Kant-Insel und dem zugehörigen Dom, dem Meeresmuseum und der Kunstgalerie bestehender Museumskomplex entstehen.

Das Gebäude der Königsberger Börse eignet sich nach Meinung der Experten aus St. Petersburg ganz hervorragend für die Unterbringung der Kunstgalerie. Foto: I.S.
Die Kunstgalerie plant man im Gebäude der ehemaligen Königsberger Börse unterzubringen. Diese beherbergt zur Zeit das regionale Jugendkulturzentrum.

Dass die Kunstgalerie ihre heutigen Räumlichkeiten, die als baufällig gelten, verlassen und ins historische Gebäude der Königsberger Börse einziehen soll, wurde im Herbst vorigen Jahres beschlossen.

Die Börse wird derzeit auf ihren bautechnischen Zustand geprüft. Sobald das Gutachten erstellt worden ist, werden Ingenieure und Techniker sofort Planungs- und Bauarbeiten in Angriff nehmen. Sie und die Mitarbeiter der Kunstgalerie unterhalten schon jetzt einen ständigen Kontakt mit ihren Kollegen aus der Eremitage in St. Petersburg.

Aleksej Bogdanov, der stellvertretende Generaldirektor der Eremitage, meinte, dass die Königsberger Börse sich mit ihrem Standort mitten in der Stadt ideal für die Unterbringung einer Museumssammlung eigne.

Die Bestände der Kaliningrader Kunstgalerie setzen sich aus insgesamt 14.000 Gemälden, Grafiken und Skulpturen zusammen.

In Zukunft wird die Börse wohl noch Aufzüge bekommen, mit denen die Museumsbesucher mühelos auf die nebenan befindliche Autobrücke gelangen und von dort aus zu Fuß die Dominsel würden erreichen können.

(kinfa)




Devisenkurse: 31. 10. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank