Wirtschaft
02. 04. 2017
Gebiet tankt Energie
Die Gesellschaft „StrojTransNefteGas“ hat an der Ostseeküste des Kaliningrader Gebiets mit dem Bau eines Flüssiggas-Terminals begonnen. Die Grundlage des Terminals besteht aus 29 Bauteilen, die insgesamt 6.815 Tonnen schwer sind.

In Zukunft sollen im Gebiet noch mehr Erdgaslager angelegt werden. Foto: I.S.
Wie bekannt, wurde unweit von Romanovo, im Landkreis Selenogradsk, seinerzeit ein unterirdisches Erdgaslager gebaut. Dieses sollte eine reibungslose Versorgung der regionalen Industrie mit Erdgas, auch bei Spitzenbelastungen, sichern. Gegenwärtig werden dort Arbeiten zwecks Vergrößerung seines Aufnahmevermögens durchgeführt.

Das Projekt sieht den Bau weiterer unterirdischer Erdgaslager mit einem Gesamtvolumen von 800 Millionen Kubikmeter vor. „Diese Lager sollen soviel Erdgas beinhalten, dass dadurch Schwankungen im Erdgasverbrauch, bedingt durch Tages- oder Jahreszeit, problemlos überbrückt werden können“, so der Generaldirektor von „StrojTransNefteGas“, Vladimir Kartaschjan.

Um Erdgas von der Wiederverdampfungsanlage in die unterirdischen Lager zu befördern, soll eine 13 Kilometer lange Leitung gebaut werden. Die ersten fünf Kilometer der Pipeline sind bereits unter Wasser verlegt worden. Den Teil aller Arbeiten, die in der Ostsee zu erledigen sind, plant man bis Ende 2017 zum Abschluss zu bringen.

Zur Information: Die Versorgung des Kaliningrader Gebietes mit Erdgas hat Ende 2016 den Stand des russischen Durchschnitts erreicht. Das vorhandene Gasverteilungsnetz hat nun eine Gesamtlänge von 740 km. Dadurch konnten über 27.000 Gebietsbewohner Anschluss an die regionale Gasversorgung erhalten.




Devisenkurse: 02. 04. 2017
1 EUR = 59,8100 Rbl
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Quelle:Russ. Zentralbank