Das Archiv des KÖNIGSBERGER EXPRESS
Soziales
Neuer Rasen für Kaliningrad’s Kicker
Der Multi-Milliardär und Chelsey-Besitzer Roman Abramowitsch hat während seines Aufenthaltes in Kaliningrad versprochen, mit dem Bau eines neuen Fußballfeldes zu helfen.

Selten sieht man ein Lächeln auf dem Gesicht des Oligarchen Abramowitsch. So auch bei dieser in Kaliningrad einberufenen Staatsratsitzung. Sonst war er während der Feierlichkeiten in der Pregelstadt die meiste Zeit bei guter Laune anzutreffen. Foto: I. S.
Nicht als steinreicher Privatmann, sondern in seiner Eigenschaft als Gouverneur der fernöstlichen Provinz Tschukotka, stattete Roman Abramowitsch der Pregelstadt einen Besuch ab. Präsident Putin hatte nämlich alle Chefs der russischen Regionen nach Kaliningrad zu einer Sitzung des Staatsrates kommen lassen, die am 2. Juli, dem zweiten Tag der offiziellen Feierlichkeiten, stattfand.

Jedem Gouverneur wurde ein hochrangiger Beamter der Kaliningrader Gebietsverwaltung zur Betreuung während der Festtage zugeteilt. Vizegouverneur Sergej Ledenew, der in der Gebietsverwaltung für Finanzen und Wirtschaft zuständig ist, nahm sich den Gouverneur von Tschukotka, Roman Abramowitsch, unter die Fittiche. An Gesprächsstoff mangelte es den beiden nicht. Über eines ihrer Gesprächsthemen wusste das Ortsblatt „Komsomolskaja Prawda“ Folgendes zu berichten:

„Als die geladenen Gäste und Honoratioren der Stadt vor dem frisch restaurierten Königstor auf die Ankunft Putins warteten, unterhielt man sich über dies und jenes. Ledenew nutzte die Gelegenheit, um das Gespräch auf Abramowitschґs Steckenpferd, den Fußball, zu lenken: „Wissen Sie schon, Roman Arkadiewitsch, dass am Stadtrand Kaliningrads ein neues Stadion gebaut wird? Im Unterschied zum wohlhabenden London haben wir hier ja nur ein einziges Stadion. Aber wie immer mangelt es am notwendigen Geld. Es ist eine glatte Katastrophe...“

Die Not der Kaliningrader Fußballer ließ den Chelsey-Besitzer nicht kalt. „Ein ganzes Stadion zu spendieren wäre mir zu viel. Ich helfe Ihnen aber gerne mit dem Bau und der Errichtung eines richtig modernen Fußballfeldes“, versprach Abramowitsch. Ein Mann - ein Wort? Hoffentlich ja.




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Quelle:Russ. Zentralbank