Das Archiv des KÖNIGSBERGER EXPRESS
Grenze
Grenzübergänge werden ausgebaut
Für den Ausbau der neun im Kaliningrader Gebiet an der Grenze zu Litauen und Polen gelegenen Kontrollpunkte plant der russische Staat 2.275 Millionen Rubel auszugeben.

Mehr Grenzübergänge bedeuten kürzere Wartezeiten und um so schneller hat man die Grenze passiert. Foto: I.S.
Das erklärte Viktor Kudrjawzew, Leiter der regionalen Grenzverwaltung „Rosgraniza“. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Grenzübergang Tschernyschewskoje – Kibartai im Osten des Gebietes. Planungen zufolge sollen dort die Fahrstreifen verbreitert und ein neuer Fußweg gebaut werden.

Alle neun Grenzübergänge sollen mit modernen Desinfektionssperren ausgestattet werden, die ein Übergreifen der sogenannten Schweinepest auf das Territorium des Kaliningrader Gebietes verhindern sollen.

„Die ganze polnische Strecke“, so Kudrjawzew, d.h. alle vier an der Grenze zu Polen gelegenen Kontrollpunkte, an denen Kraftfahrzeuge abgefertigt werden, sollen um- und ausgebaut werden. Ihm zufolge passierten die russisch-polnische Staatsgrenze im ersten Halbjahr 2014 täglich im Durchschnitt ca. 10.817 Kraftfahrzeuge. Das entspreche 162 Prozent der Normalauslastung dieser Grenzübergänge.

Die Grenze zu Litauen sollen im gleichen Zeitraum täglich lediglich 2.679 Kfz überquert haben, was einer 69-prozentigen Auslastung der vier an der Grenze zu Litauen gelegenen Kontrollpunkte entspreche.

An der litauischen Grenze plant man bald mit dem Bau des Kontrollpunktes „Dubki“ zu beginnen.




Devisenkurse: 31. 10. 2018
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Quelle:Russ. Zentralbank